ZEDELWERK
Das dramatische Bewusstsein
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3. Revue der Tatsachen

1930 erscheint „Egon Erwin Kisch beehrt sich darzubieten [:] Paradies Amerika".44 In der späteren Kisch-Ausgabe aus dem Aufbau-Verlag Berlin/ Weimar ist die Titeloberzeile „beehrt sich darzubieten" weggelassen worden.45 Diese Floskel, mit der Kisch die „damals gängige Ankündigung und Präsentation von Filmen"46 imitierte, ist wohl deshalb unterschlagen worden, weil sie „die Nähe der Reportage zum Film deutlich"47 macht und die Dignität der sozialistischen Reportage durch die Assoziation an Spektakel und Revue untergräbt. Die satirische Intention des Titels, Amerika als ein Produkt der Unterhaltungsbranche, als vielversprechende Show auszustellen, appelliert aber hier schon an die Skepsis vor Euphemismen speziell aus dem Showgewerbe. Schon im Titel ist die Gebrochenheit des Autors so zu erkennen; Kisch tritt einerseits auf als Conferencier,48 der eine Revue oder Show zu präsentieren beabsichtigt, aber er weiß schon um die Unangemessenheit dessen, was die Show verspricht, und läßt durchblicken, daß man ihm selbst, dem fingierten Vermarkter, nur ja nicht trauen soll, weil er lügt.

Kritik in der Form hyperbolischer laudatio ist natürlich ein legitimes Mittel der Satire, aber wenn diese im Titel eines Reportage-Buches erscheint, um dessen Botschaft (,Amerika ist kein Paradies, im Gegenteil') in der Fingierung eines unglaubwürdigen Gegenteils bereits offenzulegen, so wird man kaum noch von der Ankündigung einer Reportage als Genre der Fakten sprechen können. Wenn der im Horizont von Kisch als ,Tatsache' zu wertende Umstand, daß beispielsweise die Lebensbedingungen in Amerika schlecht sind, nur aus der satirischen Denunziation einer Behauptung erhellt, daß sie gut seien, so traut Kisch den ,Tatsachen' offenbar selbst schon nicht zu, daß sie sich als ,Tatsachen' Gehör verschaffen können.
„Paradies Amerika" war ein erfolgreiches Buch; schon zwei Jahre nach seinem Erscheinen erlebte es 1932 seine 32. Auflage.49 Im ersten Kapitel („Der Doktor Becker vor den Pforten des Paradieses") setzt sich mit dem ersten Satz die im Titel schon evidente Gebrochenheit der Sprechhaltung fort; wir begegnen einem klassischen Erzähleingang, allerdings keinem klassischen Erzähltempus:
Der Doktor Becker, so sei unser Mann genannt, ist mit schwankenden Gefühlen an Bord des englischen Passagierdampfers.50
Die Wendung „so sei unser Mann genannt" erinnert deutlich an den Eingangssatz aus Goethes „Wahlverwandtschaften" („so nennen wir einen reichen Baron im besten Mannesalter"),51 mit dem häufig das Verfahren eines auktorialen Erzählstils plakativ gemacht wird. Die Figur, die hier in fiktionaler Brechung vorgestellt wird, „ist" aber erst im Begriff zu erleben, wovon im folgenden berichtet wird. Der dokumentarische Anspruch des Präsens widerspricht hier schon der erzählerischen Vermittlung einer Figur, deren Ausstellung durch das Demonstrativ „der" zudem nahelegt, daß es sich nicht um eine einzuführende, sondern um eine bereits bekannte Figur handelt. Der Erzähler behält diesen Artikel im ganzen Buch bei, wenn er vom Doktor Becker spricht.
Nach anderthalb Druckseiten, auf denen nicht von den „schwankenden Gefühlen" des Doktor Becker, sondern von der Klasseneinteilung auf dem Passagierdampfer und den Kabinengenossen des Doktor Becker gesprochen wird, knüpft der Erzähler wieder an die „schwankenden Gefühle" an:
Warum aber, sag an, sind diese Gefühle des Doktor Becker gemischt?52
 
Die Aufforderung „sag an" funktioniert hier als Kommunikationssurrogat zwischen Leser und Erzähler, insofern dieser die zwischenzeitlich wahrscheinlich schon wieder vergessene Eingangsmetapher von den „schwankenden Gefühlen" noch einmal aufruft, und zwar als fingierte Frage des Lesers. Dessen defiziente Lektüreleistung scheint in der unversehenen Wandlung der „schwankenden" zu den „gemischten" Gefühlen schon berücksichtigt zu sein. Es stellt sich heraus, daß die Gefühle des Doktor Becker „aus Freude und Befürchtung"53 gemischt sind. Nachdem der Erzähler kurz auf die „Freude" eingeht, heißt es dann:
Was aber die Befürchtung unseres Freundes anlangt, so ist sie schon mehr persönlicher Natur. Sie lautet: Werde ich, der Doktor Becker, denn überhaupt dieses Amerika zu sehen bekommen? Werden sich die für die Reise verausgabten Geld- und Zeitmittel nicht als herausgeworfen erweisen, indem man mich, den Doktor Becker, gar nicht das Land betreten läßt, sondern entweder zum nächsten nach Europa zurückfahrenden Schiff bringt oder aber auf der Auswandererstation Ellis Island zurückbehält, bis sich mein, des Doktor Becker, Charakter als Schwindler und Fälscher herausgestellt hat und meine, des Doktor Becker, Transportierung nach Sing Sing gewiß ist? Ja, unser Freund - sollen wir ihn denn überhaupt noch so nennen?54
Im folgenden wird referiert, daß „unser Freund", in welchem Begriff sich der „Doktor Becker" und der Erzähler bereits vermitteln, schon dreimal versucht habe, in die USA einzureisen, was ihm aus verschiedenen Gründen (z. B. Protest gegen den Sacco-&-Vanzetti-Prozeß) verweigert worden sei. Die Freunde des Doktor Becker, so heißt es weiter, hätten ihm nun geraten, „sich ein gefälschtes Visum"55 zu besorgen „oder durch Bestechung ein echtes Visum"56 zu erwerben, aber alle „diese Vorschläge wies der Doktor Becker weit von sich und nahm nur einen einzigen an [. . .] Schriftlich erklärt und ehrenwörtlich bekräftigt hatte der Doktor Becker, daß er die amerikanische Verfassung durchaus anerkenne".57
Hatte der Leser also kurzfristig angenommen, Doktor Becker sei der Deckname Kischs, unter welchem dieser in die USA einreise, so sieht er sich jetzt getäuscht. Einerseits wird erklärt, daß der Doktor Becker sich kein gefälschtes Visum besorgt habe, daß er sogar die amerikanische Verfassung „ehrenwörtlich" akzeptiert habe, aber andererseits befürchtet er, daß sich sein „Charakter als Schwindler und Fälscher" herausstelle. Außerdem muß natürlich angenommen werden, daß es nicht der Doktor Becker war, dem die Einreise dreimal verweigert wurde, sondern Kisch, der aber diesesmal offenbar passieren durfte, denn man liest ja gerade seine Reportage über Amerika. Zweifel am Gelingen der Einreise wären also allenfalls im Präteritum angebracht.  Der Glaubwürdigkeit scheinen diese Inkohärenzen aber keinen Abbruch zu tun, weil offenbar das Genus der Reportage die Frage nach der Verfasserschaft wie nach dem Träger der Beobachtung unwichtig erscheinen läßt. Der Status des Sprechens als ,Tatsachen'-Bericht dominiert den Sprecher und seine Intention.

Jedem Leser, der auch nur den Hauch des Gefühls, eine Reportage zu lesen, für sich zurückbehalten möchte, legt der Text die Identität von Doktor Becker und Egon Erwin Kisch nahe, wobei der aber nicht nur in seiner Figur, sondern auch in Gestalt des Erzählers inkorporiert ist. Dieses Verfahren verlangt aber vom Leser zweierlei Leistungen. Er muß zum einen ständig internalisieren, daß die dem Doktor Becker zugeschriebenen Beobachtungen in Wirklichkeit die authentischen Beobachtungen Kischs sind, und er muß eben diese Identität wieder aus seinem Bewußtsein ausblenden, wenn die Darstellung auf der Differenz von Erzähler und Doktor Becker insistiert.
Was dem Doktor Becker ferner mißfällt, ist: von Zeit zu Zeit taucht im Bereich der minderbemittelten Passagierklasse ein stämmiger junger Mann mit unlogischer Hornbrille auf, der zwar angibt, zum erstenmal nach USA zu fahren, sich aber kundig durch die verbotensten Türen des Dampfers bewegt. Er hat, von der bevorstehenden Präsidentenwahl ausgehend, den Doktor Becker in ein politisches Gespräch gezogen. Wie gern wären wir hinzugetreten und hätten dem Doktor Becker zugeraunt, auf keinen Fall etwas zu antworten! Zu spät, der Doktor Becker entwickelt dem Fremden bereits seine politische Meinung [, . .].58
Gemessen an der Intention Kischs ist diese Passage in der Darstellung inkonsistent, denn sie will darauf hinaus, den Doktor Becker aus Gründen eines minderen Bewußtseins gegenüber dem Erzähler als Opfer eines Spitzels erscheinen zu lassen. Dennoch heißt es explizit: „Was dem Doktor Becker ferner mißfällt", so daß es also sein Bewußtsein ist, das den Spitzel durchschaut, ihm aber gleichzeitig auf den Leim geht. Die funktionelle Spaltung des Reporters in Erlebnisfigur und Erzähler (Kommentator) soll der Darstellung die Mögüchkeit retten, den Reporter selbst als Opfer der Umstände einzuführen, die er zu kritisieren beabsichtigt. Gleichzeitig müssen diese Umstände dann natürlich vom Erzähler durchschaut werden, damit der Leser ihre Perfidie begreift.
Die Passage belegt, daß innerhalb von nur drei Sätzen sowohl auf der Identität als auch auf der Differenz von Erzähler und Doktor Becker insistiert wird. Der Autor Kisch gibt sich als Erzähler und führt eine Figur ein, mit der er wiederum identisch ist. Die im vorigen Kapitel angesprochene Aporie der gleichzeitigen Forderungen nach ,Unmittelbarkeit des Erlebens' und Jogischer Gestaltung' kommt hier zu sich, indem sie nicht etwa aufgehoben, sondern als Aporie darstellerisch realisiert wird. Immer dann, wenn die Darstellung den Vorschein von Unmittelbarkeit' erzeugen möchte, legt sie den Akzent auf die Differenz zwischen Erzähler und Doktor Becker; immer dann, wenn die Darstellung sich auf ihren Dokumentationsanspruch und ihr kritisches Potential kapriziert, fusioniert der Erzähler mit dem Doktor Becker und gibt sich als Autor zu erkennen.

Die Beweglichkeit der Perspektive geht so weit, daß der Doktor Becker auch völlig wegfallen kann, wenn die Darstellung die persönliche Betroffenheit Kischs in den Vordergrund stellen möchte. Sie entledigt sich dann ihres Strohmanns und fährt als Ich-Erzählung fort.
Das dritte Kapitel aus „Paradies Amerika" („Käfige in Käfigen, die in Käfigen stecken") ist hierfür ein Beispiel. Es gehörte zu den Gewohnheiten Kischs, in allen Ländern, die er bereiste, auch die Gefängnisse zu besuchen,59 so daß er nunmehr die internationale Erfahrung seiner Zeugenschaft bei der Schilderung des City-Gefängnisses von New York auch herausstreichen möchte. Das Kapitel beginnt mit dem Satz:
Zeit meines Lebens habe ich so etwas noch nicht gesehen wie die Tombs, das berühmte City-Gefängnis von New York.60
Am Ende des nächsten Abschnittes heißt es dann:
Das Gefängnis sieht also von außen geradezu hui aus. Im Innern hingegen - zeit meines Lebens habe ich so etwas noch nicht gesehen.61
Auf der dritten Druckseite des fünf Seiten umfassenden Kapitels findet sich der Satz:
Zeit meines Lebens habe ich so etwas noch nicht gesehen, ein Kerkerhaus [. . .]62
Das Kapitel endet mit dem Satz:
In Europa ist man ja auch auf derlei Dinge bedacht, ohne daß - nein, zeit meines Lebens habe ich ein solches Gefängnis nicht gesehen.63
Kisch beruft sich hier nicht etwa auf seine Subjektivität, denn er versucht ja gerade, diese zu objektivieren, indem er sie als Vergleichsmaßstab etabliert. Die stereotype Formel „zeit meines Lebens habe ich so etwas noch nicht gesehen" unterbricht sogar zweimal einen bereits begonnenen Satz und macht dessen Prädikationsversuche hinfällig gegenüber der Feststellung des ,Ich', die vom ersten bis zum letzten Satz stabil bleibt und alle Sätze, die dazwischenliegen, im Hinblick auf diese Feststellung funktionalisiert. Kisch führt sich hier selbst als authentische Figur einer Erzählung ein, aber nicht mit der Intention eines privaten Exkurses, sondern als zitierte Subjektivität und als implizite Norm, als Moment der Darstellung, das die Zustände im City-Gefängnis  von  New  York  ein-  und   aufdringlich  machen   soll.   Die Stereotype umklammert den Text, der von ihr ausgeht und in sie mündet; sie ist ein Null-Faktor, der alle anderen Sätze vergeblich machen müßte.

Die tendenziöse Absicht Kischs, seine schlechte Meinung über Amerika zu verbreiten, läßt sich schon einem kleinen Zeitschriftenartikel mit dem Titel „Das paradiesische Amerika" entnehmen, wo Busch sich zu dem Versuch bekennt, die „wahre Hölle wahr abzukonterfeien".64 Indessen soll es hier nicht darum gehen, Kischs Meinungen einer Ideologiekritik zu unterziehen. Sein Wahrheits- und Dokumentationsanspruch hingegen, den er hier wieder mit der Formulierung „wahr abzukonterfeien" unglücklich genug anmeldet, führt auf das Problem von ,Tatsachen' in seinen Texten zurück. Daß er den Anspruch des ,Wirklichkeitskopisten' nicht einlöst, wird bereits an der Darstellungsfunktion der Stereotype „zeit meines Lebens" evident. Die Zustände im Gefängnis werden gerade nicht durch eine Auflistung ,typischer Tatsachen' geschildert, sondern die Zustände haben ihre Tatsächlichkeit bereits an dem Umstand, daß Egon Erwin Kisch solche Zustände noch nicht gesehen hat. Kisch wird zur Instanz, von der die ,Tatsachen' abprallen und sich der Prädikation entziehen; die Instanz selbst aber als das einzig Feststehende erobert sich den Status der ,Tatsache': Kisch hat so etwas noch nicht gesehen. Für den Leser wird damit jegliche Wahrnehmung dessen, was als ,Tatsache' noch gelten könnte, auf die rhetorische Bedeutung der Stereotype perspektiviert. Darstellung ist hier nicht Vehikel des sogenannten Fakten-Genres, vielmehr funktionieren die vermeintlichen Fakten gemäß der Darstellung, insofern sie sich vom ersten bis zum letzten Satz der insinuierenden Perspektive unterordnen.
In den ersten drei Kapiteln von „Paradies Amerika" hat der Leser es so mit vier verschiedenen Sprechhaltungen zu tun. Es gibt einen Erzähler, und es gibt die Figur des Doktor Becker, aber diese ist gelegentlich mit dem Autor identisch und muß zweifach gewertet werden, weil sie dem Leser Internalisie-rungs- und Verdrängungsleistungen abverlangt, den Doktor Becker einmal als Figur, dann aber wieder als Authentizitätsgaranten zu verstehen. Darüber hinaus gibt es Passagen der Ich-Erzählung.
Die Beweglichkeit der Perspektive dominiert eindeutig die Existenz feststehender und benennbarer ,Tatsachen', die sich vielmehr beliebig von der Darstellung funktionalisieren lassen. Die ,Tatsachen' verlieren als arrangierbare, was nicht heißt, daß sie erlogen sein müssen, ihren Charakter als eindeutige und objektive Prüfsteine der Wirklichkeit, an denen entlang „die Linie der Darstellung haarscharf zu führen hätte. Dem auktorialen Prinzip ihrer Inszenierung zufolge wandeln sich die ,Tatsachen' in Kischs Texten zu puren Rollen, die sie in einer Revue von ,Tatsachen' wahrzunehmen haben. Die in der neueren Ausgabe ebenfalls unterschlagenen Kolumnentitel am Kopf der Druckseiten bezeichen dabei die einzelnen Nummern des Programms:

Es war zum Kotzen, und man tat es65 Die Röcke wehen verräterisch66 Weiße Musikanten in der Negerstadt67 Chauffeure neben Raubmördern68 Frauen entblößen sich69 Weitere Sehenswürdigkeiten70
Die Revue ruft nach Kracauer zwar zur „Zerstreuung" auf, aber raubt ihr sogleich wieder ihren Sinn, insofern die „Mannigfaltigkeit der Effekte, die ihrem Wesen nach voneinander isoliert zu werden verlangen" doch wieder in eine scheinhafte Einheit gepreßt wird.71 Die „bunte Reihe der Äußerlichkeiten",72 die Flut des „unbeherrschten Durcheinanders"73 soll nicht im Status der Disparatheit verbleiben, sondern zumindest vom Zuschauer amalgamiert und als Ganzes akzeptiert werden. In eben dieser Weise wird auch das „unbeherrschte Durcheinander" der ,Tatsachen' von Kisch in eine Einheit gezwungen. Er bietet eine „bunte Reihe" pittoresker ,Tatsachen', die sich durch die Beweglichkeit der Conference aber immer schon zum Bedeutungszusammenhang formieren. Nicht ist das Feststehende der ,Tatsachen' Basis des Sprechens, sondern die Kohärenz des Programms, die amalgamierende Sprechhaltung ist Basis und Bedingung der ,Tatsachen'. Ausnahmsweise ideologiekritisch formuliert: Die Meinung stellt sich nicht der Wirklichkeit als einer von ,Tatsachen' gegenüber, sondern holt diese in sich herein, um dann aus sich selbst als der Wirklichkeit meinungshaft hervorzutreten.
Wir kommen auf diese Beweglichkeit und Bedeutungsförmigkeit der ,Tatsachen' in Kischs Texten noch zurück, doch zuvor soll eine Radio-Reportage von Joseph Goebbels in die Untersuchung einbezogen werden.




44  Siehe Anm. 2.
45  Kisch, Egon Erwin: Paradies Amerika/Landung in Australien. In: E. E. K., Geammel-te Werke in Einzelausgaben (s. Anm. 11), Bd. IV. 3. Aufl. Berlin/Weimar 1978. Auch die Kolumnentitel der Originalausgabe wurden in dieser Ausgabe weggelassen.
46  Schütz, Erhard: Kritik der literarischen Reportage. Reportagen und Reiseberichte aus der Weimarer Republik über die USA und die Sowjetunion. München 1977, S. 102.
47  Schütz (s. Anm. 46), S. 102.
48  Siehe dazu Siegel (s. Anm. 13), S. 188.
49  Siehe Anm. 2.
50 Wir zitieren nach der Erstausgabe (s. Anm. 2), S. 9.
51  Goethe, Johann Wolfgang: Die Wahlverwandtschaften. Ein Roman. In: J. W. G, Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bde. Hg. Erich Trunz. Bd. VI: Romane und Novellen I. Textkritisch durchgesehen von E. T. Kommentiert von E. T. u. Benno von Wiese. 10., neubearb. Aufl. München 1981, S. 242-490, 242.
52  Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 11.
53 Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 11.
53  Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 11.
54  Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 12.
56  Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 12.
57  Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 12.
58 Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 15.
59 Diese Gewohnheit dürfte zumindest den regelmäßigen Kisch-Lesern bekannt sein. Kurt Tucholsky äußert sich dazu: „E. E. Kisch hat eine Eigentümlichkeit, die ich immer sehr bejaht habe: er sieht sich in fremden Ländern allemal die Gefängnisse an" (KT.: Auf dem Nachttisch. In: K. T., Gesammelte Werke. Hg. Mary Gerold-Tucholsky u. Fritz J. Raddatz. Bd. 8: 1930. Reinbek b. Hamburg, 70.-119. Tsd. 1985, S. 76-84, 77).
60 Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 28.
61  Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 28.
62  Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 30 f.
63  Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 33.
64 Kisch, Egon Erwin: Das paradiesische Amerika [1930]. In: E. E. K., Mein Leben für die Zeitung 1926-1947. In: E. E. K., Gesammelte Werke in Einzelausgaben (s. Anm. 11), Bd. IX: Journalistische Texte 2. Berlin/Weimar 1983, S. 263-265, 265.
65  Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 13.
66 Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 14.
67  Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 23.
68  Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 30.
69  Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 35.
70 Kisch, Paradies Amerika (s. Anm. 2), S. 36.
71  Kracauer, Siegfried: Kult der Zerstreuung. Über die Berliner Lichtspielhäuser [1926]. In: S. K, Das Ornament der Masse. Essays. Frankfurt a. M. 1963, S. 311-317, 315.
72  Kracauer, Kult der Zerstreuung (s. Anm. 71), S. 315.
73  Kracauer, Kult der Zerstreuung (s. Anm. 71), S. 316.



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