ZEDELWERK
Lob der Metropole im globalen Standortwettbewerb
close up down
Print

Man kann nicht alles haben, das heißt, man kann kein umfassendes und differenziertes Bild der Region kommunizieren, sondern muss sich für ein oder zwei Imagefacetten entscheiden, die die größte Chance bieten, im internationalen Wahrnehmungswettbewerb auch mithalten zu können. Wenn die Botschaft des Ruhrgebietes lauten sollte, dass es ein starker Wirtschaftsstandort ist, ein Top-Kulturstandort, eine Oase der Lebensart, ein pulsierendes Zentrum der Innovationen und schließlich auch noch ein bedeutender Wissenschaftsstandort, dann werden sie mit diesem Gemischtwarenladen nicht durchdringen.
Es kommt darauf an, in einer oder zwei der relevanten Dimensionen TOP 3 in Deutschland zu sein, vielleicht TOP 5 in Europa. Das innere Proporzdenken, die Gleichbehandlung von Wirtschaft, Kultur, Sport, Wissenschaft, Technik und Lebensart nach dem Motto „jetzt ist aber der Sport mal wieder dran" ist kontraproduktiv. Man muss auf eine Karte setzen und sich entscheiden, ob das Ruhrgebiet hauptsächlich als Wirtschaftsstandort oder als Kulturstandort oder als Innovationsstandort oder... oder... oder... positioniert werden soll.

Nach oben